zurück
Ungarn
Spannendes vom Sport
Historisches
Ballspiel im Wasser
Die Wiege des Wasserballsports steht zwar in England.
Aber die Ungarn haben den Wasserballsport über
Jahrzehnte dominiert. Wasserball ist die älteste
olympische Mannschaftssportart. Zwischen 1928 und 1980
gewann Ungarn bei den Olympischen Spielen immer eine
Medaille. In Sydney 2000 holten die ungarischen Männer
ihre 7. Goldmedaille. Insgesamt gewann die Mannschaft
bisher 13 olympische Medaillen, zusätzlich zu den
7 goldenen noch 3 Mal Silber und 3 Mal Bronze.
Der mit den meisten Medaillen ausgezeichnete Wasserballer
aller Zeiten ist der Ungar Deszo Gyarmati. Er gewann
vier Gold- und eine Silbermedaille bei den fünf
Olympischen Spielen, an denen er teilnahm.
Unglaubliches
Ausgefallene Rekorde
Abgehärtet
Alfréd Hajós (1878 - 1955) war der erste
Olympiasieger Ungarns mit zwei Goldmedaillen. Bei den
Olympischen Spielen in Athen 1896 gewann er die Schwimmwettbewerbe
über 100 m und über 1200 m. Die Wettbewerbe
wurden am gleichen Tag auf offener See und bei nur 13°
C Wassertemperatur ausgetragen. Die Schwimmer wurden
mit dem Boot aufs Meer hinausgefahren und mussten zur
Küste zurück schwimmen.
Hajós konnte aber nicht nur schwimmen. Mit dem
Fußballverein BTC wurde er zweimal ungarischer
Meister und gehörte 1902 zur ungarischen Fußballnationalmannschaft.
1924 in Paris erhielt Hajós, mittlerweile ein
erfolgreicher Architekt, die Silbermedaille im olympischen
Kunstwettbewerb für den Bau des Nationalbades auf
der Margareteninsel in Budapest. Gold wurde nicht vergeben.
Turbo-Rudern
Die schnellste Kanufahrt über 200 m gelang
dem ungarischen Vierer 1998. Bei der Weltmeisterschaft
in Szeged in Ungarn brauchte das Team für diese
Strecke nur 31,155 Sekunden. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit
von 23,11 km/h.
Internationale Sportereignisse 2004
2. - 8. Februar: Eiskunstlauf-Europameisterschaft in
Budapest
5. - 7. März: Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaft
in Budapest
oben
Zum Mitmachen
Elveszetten zsebkendömet szidott anyám
érte
(Hab mein Tüchlein verloren)
Ihr braucht:
Ein Tuch und den Spruch: Elvesztetten zsebkendömet
szidott anýam érte. - (Hab mein Tüchlein
verloren.)
Annak, aki megtalálja csókot adok érte.
- (Wer es findet, bekommt dafür einen Kuss.)
So geht's:
Die Kinder bilden einen Kreis. Ein Kind nimmt das Tuch
und geht damit außen um den Kreis herum. Dabei
wiederholen alle gemeinsam immer wieder die 1. Zeile
des Spruchs vom verlorenen Tüchlein.
Irgendwann lässt das Kind das Tüchlein hinter
einem Kind fallen. Dieses hebt es auf, trägt es
ihm hinterher und gibt ihm ein Küsschen. Beide
halten das Tuch gemeinsam fest und laufen erneut um
den Kreis. Die anderen klatschen und sprechen dazu die
zweite Zeile des Verses.
Anschließend stellt sich das erste Kind in den
Kreis, das zweite behält das Tuch und das Spiel
beginnt von vorn.
So heißt das Spiel anderswo
In Deutschland ist ein ähnliches Spiel als "Der
Plumpsack geht herum" bekannt. Dabei gibt es keine
Küsse und die Kinder singen: "Dreht euch nicht
um, der Plumpsack geht herum. Und wer sich umdreht oder
lacht, der kriegt den Buckel vollgemacht." Bemerkt
ein Kind den hinter ihm liegenden Plumpsack überhaupt
nicht, rufen alle: "Eins, zwei, drei, faules Ei."
Das Kind muss dann in die Mitte des Kreises und dort
warten, bis es von einem anderen Kind abgelöst
wird. Allerdings kann das lange dauern. Deshalb wird
die Variante mit dem "faulen Ei" oft weggelassen.
Die Variante aus Italien heißt Il Pungiglione
(Der Messerstecher). Dabei wird kein Tuch fallen
gelassen, sondern das herumlaufende Kind klopft einem
im Kreis stehenden Kind auf den Rücken.
oben
|