
Teinehmer-Urkunden für Schülerinnen und Schüler
können Sie hier downloaden
Bedeutung von Bewegung und Europa
Eine positive und gesunde Lebensführung schließt sportliches
Engagement ein. Kinder sollen von klein auf zum Sporttreiben motiviert
werden, um ihre gesunde körperliche und geistige Entwicklung
zu gewährleisten. Darüber hinaus werden dem Sport auch
weiterreichende Erziehungsprozesse zugeschrieben. Sport leistet
einen Beitrag zur Entwicklung einer sicheren Identität, von
Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein und Demokratiefähigkeit,
da in ihm nicht nur individuelles Leistungsstreben und konkurrenzorientiertes
Verhalten, sondern auch faires, kooperatives und solidarisches Handeln
verlangt werden. Sport wird als Mittel gegen Gewalt und für
Völkerverständigung gesehen. Die europäischen Gremien
räumen deshalb dem Sport einen wichtigen Stellenwert ein. Sport
ist traditionell Bestandteil der Erziehung und Kultur in Europa.
Nur wenigen Aktivitäten wird eine solche Bedeutung für
die soziale Integration in Europa zugeschrieben. (siehe Kullmann
S.10)
Erziehung zum Sport bewirkt aber nicht automatisch auch Erziehung
durch Sport. Denn Sport hat durch das Streben nach ständiger
Leistungssteigerung und Überlegenheit auch ein eigenes hohes
Aggressions- und Gewaltpotenzial. Bestenvergleiche und Nationenwertungen
bergen die Gefahr, eher nationale Abgrenzung als Annäherung
zu fördern. Sportliche Aktivitäten müssen in pädagogische
Arrangements eingebettet werden, um die tendierten Erziehungsprozesse
und -wirkungen hervorzurufen. Dazu sind eine regionale Vernetzung,
d.h. die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen, Kindertagesstätten,
Jugendhäusern u.Ä. und die Überwindung nationaler
Grenzen erforderlich. Für die Menschen ist Europa oft noch
eine abstrakte Idee. Sie kann durch persönliche Kontakte und
Begegnungen schon zwischen Kindern aus europäischen Nachbarländern
mit Leben gefüllt werden. Das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl
kann durch gemeinsame sportliche Aktivitäten und Erfahrungen
gestärkt werden.
oben
Hinweise zur Durchführung der Aktionen
Für ihre Teilnahme am Wettbewerb "Bewegungszeiten"
und die Gestaltung besonderer Aktionen brauchen Schülerinnen
und Schüler die aktive Unterstützung ihrer Lehrerinnen
und Lehrer, insbesondere
- bei der Suche nach regionalen und europäischen Partnern
und der Zusammenarbeit mit ihnen,
- beim Sammeln und Dokumentieren der individuellen und gemeinsamen
Bewegungszeiten,
- bei der Durchführung besonderer Aktionen.
Die wichtigste Unterstützung für eine erfolgreiche Teilnahme
am Wettbewerb sind Bewegungsangebote, die den Bedürfnissen
der Kinder entsprechen und dadurch möglichst viele in Bewegung
setzen.
oben
Sonderprogramm Bewegungszeiten
Lehrerinnen und Lehrer und die ganze Schulgemeinde können
den Wettbewerb unterstützen, indem sie ein "Sonderprogramm
Bewegungszeiten" auflegen, mit dem sie, wo immer es geht, zusätzliche
Bewegungszeiten anbieten, z.B.:
- Vor dem Beginn der ersten Stunde wird in der Pausenhalle oder
im Klassenraum 5 Minuten Morgengymnastik angeboten.
- Der Unterricht wird bewusst "bewegend" gestaltet.
(siehe auch Tipps für mehr Bewegung
im Schulleben)
Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, "Sportarten
fürs Klassenzimmer" zu erfinden wie z.B.:
- Papierkorb-Zielwurf mit Papierkugeln,
- Schlusssprung über den Ranzen,
- über den Stuhl steigen und dabei das Mathe-Buch auf dem
Kopf balancieren u.Ä.
In jeder Stunde wird eine Idee umgesetzt.
- Jede Sportstunde beginnt mit 5 Minuten freier Bewegung nach
Wunsch. Schülerinnen und Schüler können sich mit
Bällen, Springseilen u.Ä. selbst beschäftigen.
Bedingungen: Alle bewegen sich und niemand stört die anderen.
- Der Wochenplan enthält für jede Woche mindestens eine
Bewegungsaufgabe, z.B: "Ziehe die Schuhe aus und versuche
dein Mäppchen nur mit den Füßen aus- und wieder
einzuräumen."
- Die Hofaufsicht leitet während eines Teils der großen
Pause Ball- oder Bewegungsspiele an. (siehe auch Tipps
für mehr Bewegung im Schulleben)
- Auch bei den Hausaufgaben wird "Bewegung aufgegeben"
wie z.B.: "Mache jeweils nach 10 Minuten Hausaufgaben 5 Kniebeugen.
Wie viele Kniebeugen hast du gemacht?"
Am Nachmittag werden z.B. mit Unterstützung von Eltern zusätzliche
Bewegungsangebote gemacht: eine Radtour, ein Waldlauf, ein Schwimmbadbesuch
u.Ä.
oben
Bewegung im Schulleben
Der Wettbewerb gibt Impulse, die "Beweglichkeit" des eigenen
Unterrichts und des Schullebens in den Blick zu nehmen und nicht nur
kurzfristig, sondern auch langfristig mehr Bewegung in die Schule
zu bringen.
Bewegungsmangel führt nicht nur zu motorischen Störungen,
Haltungsschäden und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen,
er wirkt sich auch negativ auf das Lernen und die Leistungen aus.
Zwar ist seit den 90-er Jahren mehr Bewegung in die Schule gekommen,
insbesondere in Grundschulen mit der täglichen Bewegungszeit,
der Umwandlung asphaltierter Pausenhöfe in Spielflächen,
Modellprojekten auch in einigen Sekundarstufenschulen. Die Kultusminister-Konferenz
hat dies 2001 in ihrem Bericht zum Stand der "Bewegungsfreundlichen
Schule" festgestellt. Allerdings sind die Forderungen der Kultusminister-Konferenz,
"Bewegung, Spiel und Sport sollten nicht nur Gegenstand eines
Faches sein", und "Ziel sei Bewegung als Bestandteil des
Lebens und Lernens in der Schule" noch lange nicht verwirklicht.
Schulen reagieren auf offensichtliche Folgen von Bewegungsmangel
eher kompensatorisch oder therapeutisch mit Sondermaßnahmen
für einzelne Betroffene. Ganzheitliche Bewegungs-Konzepte für
alle Schülerinnen und Schüler sind die Ausnahme.
Bewegung für alle wird hauptsächlich noch immer mit dem
Fach Sport in Verbindung gebracht und den Sportlehrerinnen und -lehrern
überlassen. Aber selbst im Sportunterricht bewegen sich Schülerinnen
und Schüler nur wenig. Eine Studie der Freien Universität
Berlin hat die effektiven Bewegungszeiten von 11.000 Kindern gemessen.
Danach bewegt sich ein Kind in einer Einzelstunde Sport tatsächlich
nur knapp über sieben Minuten, in einer Doppelstunde sogar
im Verhältnis noch weniger, nur knapp 12 Minuten!
Schule ist freier geworden, aber den vielfältigen körperlichen
Bedürfnissen und Regungen der Kinder wird kaum entsprochen.
Es ist zu vermuten, dass der Unterricht ungewollt zu der heute oft
beklagten Unruhe und Aggressivität selbst beiträgt. Zum
Schultag gehört beides: Anspannung und Entspannung, Ruhe und
Bewegung. Kinder lernen durch be-greifen. Die körperlich-sinnlichen
und die "handgreiflichen" Erfahrungsmöglichkeiten
sind elementarer Bestandteil des Lernens. Deswegen sollte der traditionelle
"Sitz-Unterricht" zugunsten eines Lernens, an dem der
Körper durch Bewegung in stärkerem Maße beteiligt
ist, verändert werden. Begreifen heißt auch bewegen.
Beim Zusammenleben und -lernen in der Schule, in den Pausen und
im Unterricht, ob im Deutsch-, Mathematik- oder Sachunterricht,
Physik, den Fremdsprachen, Kunst und Musik usw., es gibt nichts,
wobei und wofür Schülerinnen und Schüler sich nicht
bewegen lassen.
oben
Tipps für mehr Bewegung im Schulleben
Bewegung
Bewegung in den Pausen
In den Pausen soll den langen Sitz-Phasen im Unterricht entgegengewirkt
werden. Kinder brauchen Gelegenheit zum Toben, Spielen, Bewegen
und Entspannen. Ziel sollte sein, das Schulgelände einschließlich
der Innenräume als Bewegungsräume zu betrachten und auszugestalten.
Das braucht - wie z.B. die Entsiegelung und Neugestaltung des Schulhofes
- finanzielle und personelle Mittel und Zeit. Die folgenden Vorschläge
lassen sich dagegen ohne großen Aufwand sofort realisieren.
Für die Umsetzung der täglichen Bewegungszeit gab es bereits
eine Aktion "aktive Pause", bei der Schulen zu Sonderpreisen
Pausen-, Spiel- und Sportgerätesets erwerben konnten. Bei allem
sollten die Schülerinnen und Schüler beteiligt werden,
bei der Auswahl der Maßnahmen und ihrer Durchführung
bis hin zum Aufsichtführen und Aufräumen. Die Kinder sollen
sich bewegen, nicht nur bewegt werden.
- Auf dem Schulhof sollten getrennte Räume für Ruhe
und Bewegung ausgewiesen werden, damit bewegungsintensive Spiele
ohne Behinderung anderer möglich werden.
- Es muss geregelt werden, wann der Toberaum für welche Gruppe/Klasse
zur Verfügung steht.
- Jeder Klasse wird eine "Pausenkiste" mit Kleingeräten
(Bälle, Springseile, Kreide für Hickelkästchen
u.Ä.) zur Verfügung gestellt.
- Eine Lehrkraft leitet für einen Teil der Pause Bewegungsspiele
an und spielt selbst mit.
Auch bei schlechter Witterung brauchen Kinder in der Pause Bewegung.
- Die schuleigene Turnhalle kann in den Pausen für Bewegung
geöffnet werden. An jedem Schultag macht dort abwechselnd
eine Lehrkraft in einer der großen Pausen ein Bewegungsangebot,
z.B. montags Basketball, dienstags Rollbrett fahren, mittwochs
Fußball, donnerstags Seil springen, freitags jonglieren.
- In der Eingangshalle wird eine Pausendisco veranstaltet. Schülerinnen
und Schüler erhalten die Möglichkeit Musik abzuspielen
und zu tanzen.
- Für die Bewegung im Klassenraum und auf dem Flur gibt es
eine spezielle Pausenkiste, gefüllt mit Dingen wie Tischtennisbällen
und -schlägern, Ringwurfspielen, Plastikkegeln, Hula-Reifen,
Luftballons u.Ä.
- Bewegungsmöglichkeiten und -spiele für drinnen werden
ausgedacht und eingeübt, z.B.:
Graben-Tischtennis
Zwei gleich hohe Schultische werden so gegeneinander gerückt,
dass zwischen ihnen ein Graben bleibt. Nun wird Tischtennis gespielt,
mit einem Schläger oder - falls keiner vorhanden - mit der
flachen Hand. Fällt der Ball in den Graben, gibt es einen Minuspunkt.
Putztuch-Hockey
Als "Sportgeräte" werden ein Besen, ein Putztuch
und ein Stuhl benötigt. Die Kinder versuchen mit dem Besen
das Putztuch unter dem Stuhl hindurch zu schießen. Gewonnen
hat, wer das mit den wenigsten Versuchen schafft. Es können
auch Mannschaften gegeneinander spielen.
Trigon
(Die Anleitung hierzu unter "Länderinfos:
Italien: Spannendes vom Sport")
Bewegung im Unterricht: Minis für zwischendurch
Entspannung
Der Griff nach den Sternen
Alle stellen sich hinter ihre Stühle und versuchen, "nach
den Sternen zu greifen". Erst wird der linke Arm ganz lang
gemacht, dann der rechte Arm. Diese Bewegung wird mehrmals wiederholt.
Zum Abschluss werden beide Arme ausgeschüttelt.
Pizza backen
Die Kinder bilden Paare. Ein Kind setzt sich rittlings auf seinen
Stuhl. Das andere stellt sich dahinter auf und "backt die Pizza".
Eine Bäckermeisterin oder ein Bäckermeister erläutert
die Backanleitung:
"Zuerst knetest du den Teig gut durch." (Knete und massiere
den Rücken.)
"Klopfe den Teig flach." (Klopfe mit den flachen Händen
auf den Rücken.)
"Der Teig wird mit einer Gabel sorgsam eingestochen, damit
er schön flach bleibt." (Pieke mit den Fingern behutsam
auf den Rücken.)
"Jetzt wird am Teig rechts und links ein Rand hochgezogen,
damit der Belag nicht herunterfallen kann." (Zupfe und drücke
am Rand des Rückens so, als wolltest du einen Rand formen.)
"Nun wird sorgfältig Tomatensoße auf dem Teig ausgestrichen."
(Streiche auf dem Rücken herum.)
"Jetzt wird die Pizza mit Salamischeiben belegt." (Beschreibe
mit den Fingern mehrmals eine Kreisform auf dem Rücken.)
"Nun schiebst du die Pizza in den warmen Ofen." (Reibe
deine Hände aneinander bis sie ganz warm sind, lege sie dann
auf den Rücken und lass sie eine Weile dort.)
"Die Pizza ist fertig." (Nimm deine Hände langsam
zurück.)
Anschließend werden die Rollen getauscht.
Stühle stemmen
Die Kinder setzen sich auf ihre Stühle und umfassen den Rand
mit beiden Händen. Dann stemmen sie sich mit den Armen hoch.
Während sie so über ihrem Stuhlsitz schweben, atmen sie
ein paar Mal tief ein und aus. Danach lassen sie sich langsam wieder
auf den Stuhl hinab, ruhen sich einen Moment aus und wiederholen
die Übung noch zwei Mal.
Konzentration
Zwei Dinge zur gleichen Zeit
Zwei Bewegungen zur gleichen Zeit auszuführen erfordert höchste
Konzentration, z.B.:
- auf einem Fuß hüpfen und gleichzeitig mit der linken
Hand auf die Stirn tippen,
- mit dem Kopf nicken und gleichzeitig mit den Fingern auf den
Tisch klopfen,
- mit der linken Hand winken und gleichzeitig mit der rechten
Hand kreisförmige Bewegungen machen.
Den Schülerinnen und Schülern fallen sicher noch weitere
Möglichkeiten ein.
Genau umgekehrt reagieren
Die Lehrerin oder der Lehrer fasst sich an die Stirn und sagt: "Das
ist mein Bauch." Die Kinder müssen nun genau umgekehrt
reagieren, auf ihren Bauch zeigen und sagen: "Das ist meine
Stirn." usw.
Mit der Hand das Knie begrüßen
Die Kinder stehen auf. Die Lehrerin oder der Lehrer gibt Anweisungen
wie:
Berühre mit der rechten Hand deine linke Schulter, dein linkes
Knie, deinen linken Fuß, deinen Po usw.
Die Übung ist auch als Partnerübung geeignet. Ein Kind
begrüßt mit der Hand das Knie des anderen usw.
Bewegung im Unterricht: fachbezogene Beispiele
Deutsch
Laufdiktate
Der Diktattext wird an verschiedenen Stellen im Klassenraum ausgelegt.
Die Kinder müssen jeweils ihren Platz verlassen, einen Satz
lesen und einprägen, zurückgehen, sich den Satz selbst
diktieren, wieder aufstehen usw., bis sie den gesamten Text geschrieben
haben.
Redewendungen kennen lernen
Die Klasse sammelt Redewendungen und erarbeitet ihre Bedeutungen.
Redewendungen, die sich zur Darstellung einer Bewegung eignen, werden
pantomimisch dargestellt, wie z.B. "in die Luft gehen",
"sich im Kreis drehen", "jemanden an der Nase herumführen"
u.Ä. Die europäischen Partnerschulen werden gefragt, ob
es Redewendungen mit gleicher Bedeutung auch bei ihnen gibt.
Verben
Die Wortarten werden eingeführt bzw. gesichert.
Dabei werden insbesondere Verben, die Bewegung beschreiben, berücksichtigt.
Alle Verben werden nicht nur geschrieben, sondern auch handelnd
erfahren. Dies eignet sich auch gut für die Arbeit in einer
Fremdsprache oder die Zusammenstellung von "europäischen
Wörterbüchern" zum Thema Bewegung.
Mathematik
Zahlen lernen im Anfangsunterricht
Die Kinder bewegen sich frei im Raum. Nach einer Weile ruft die
Lehrerin z.B.: "Fünf Frösche hüpfen!"
Je fünf Kinder fassen sich nun an und hüpfen wie Frösche
im Kreis. Kinder, die keine Fünfergruppe mehr bilden können,
rufen beim Hüpfen mit trauriger Stimme ihre Anzahl, z.B. "nur
2 Frösche". Diese Restgruppe bestimmt mit der Lehrerin
die Aufgabe der nächsten Spielrunde, z.B. "Drei Störche
hüpfen auf einem Bein".
Kopfrechnen
Die Kinder brauchen dazu einen Softball. Sie sitzen im Kreis. Ein
Kind stellt eine Rechenaufgabe und wirft den Ball einem anderen
zu, das dann die Aufgabe beantworten muss. Fällt ihm die Lösung
nicht ein, kann es den Ball weiter werfen.
(Auf diese Weise kann man auch Vokabeln üben bzw. abhören.)
Maßeinheiten
Das Kennen Lernen und Einüben unterschiedlicher Maßeinheiten
geschieht durch sportliche Betätigung:
Schülerinnen und Schüler messen die Strecken, die sie
aus dem Stand überspringen. Sie stoppen die Zeit für eine
Bewegungsaufgabe, z.B. für 10 Kniebeugen. Sie wiegen unterschiedliche
Gegenstände, die alle über eine Entfernung von 1 m in
einen Papierkorb werfen können.
Noch besser gelingt die Kombination von Bewegung und Messen von
Entfernungen, Zeit und Gewicht natürlich bei sportlicher Betätigung
auf dem Sportplatz.
Messinstrumente
Die Kinder messen ihre Schrittlänge:
Mein Schritt ist ungefähr ______ cm lang.
Dann führen sie verschiedene Aufgaben aus und tragen die Ergebnisse
in eine Tabelle ein:
Das habe ich mit
meinen Schritten gemessen |
Dafür habe ich so
viele Schritte gebraucht |
Das sind ungefähr
so viele Zentimeter |
| |
|
|
| |
|
|
Englisch
Leseverständnis
Schülerinnen und Schüler machen eine "Schulrallye".
Die Anweisungen ("Gehe den Flur entlang bis zum Lehrerzimmer.
Mache 5 Rumpfbeugen, ehe du eintrittst u.Ä.") erhalten
sie auf Englisch (oder in einer anderen Fremdsprache). "Kontrollstellen"
bescheinigen, dass die Anweisungen eingehalten wurden.
Einführung in das Wortfeld "body"
Hierzu eignet sich das Bewegungslied "Head and shoulders":
Head and shoulders, knees and toes, knees and toes,
head and shoulders, knees and toes, knees and toes,
ears and eyes and mouth and nose,
head and shoulders, knees and toes, knees and toes.
(aus Kienzler, J. / Kumpf, G.: Lieder im Englischunterricht
der Unterstufe.
In: Praxis Schule Heft 3, Juni 1997, S.52 ff.)
Die Kinder sitzen im Stuhlkreis. Lehrerin oder Lehrer zeigt und
benennt zunächst die Körperteile, die im Lied vorkommen,
die Kinder wiederholen sie im Chor. Anschließend wird das
Lied (es gibt weitere Strophen bzw. weitere können hinzugedichtet
werden) gespielt und gesungen, wobei die entsprechenden Körperteile
berührt werden. Mit jeder Wiederholung kann das Tempo gesteigert
werden.
Sachunterricht und Biologie
Fluggeräte bauen und ausprobieren
Die Kinder bauen Papierflugzeuge, Flugscheiben, Drachen o.Ä.
und probieren deren Funktionstüchtigkeit aus.
Puls und Herzschlag
Die Kinder erfahren, was der Puls ist und wie sie ihn messen können.
Sie lernen, dass der Pulsschlag sich bei unterschiedlichen körperlichen
Belastungen verändert, indem sie es ausprobieren: Sie messen
ihren Ruhepuls, laufen etwa 30 Sekunden und messen ihren Puls erneut.
Diese Übung wiederholen sie mehrmals mit unterschiedlichen
Lauftempi, notieren ihre Werte, vergleichen und diskutieren sie.
Die Übung kann mit unterschiedlichen Bewegungen wiederholt
werden, z.B. Kniebeugen, Treppen steigen u.Ä.
Musik
Bewegungsimprovisationen zur Musik
Die Kinder "erfahren" unterschiedliche Musikstücke
durch freie Bewegungsimprovisationen.
oben
Eltern gewinnen
Projekte mit Kindern und Jugendlichen können nur in Kooperation
mit den Eltern gelingen. Diese lässt sich am besten durch persönliche
Kommunikation anbahnen. Im Gespräch können
- Informationen weitergegeben,
- die Bedeutung der Erziehung durch und zum Sport vermittelt,
- eventuelle Bedenken der Eltern ausgeräumt,
- ihre Begeisterung für das Projekts geweckt,
- aktive Unterstützungsleistungen vereinbart und
- Anregungen für gemeinsame Bewegung (Sportelternabend) erarbeitet
werden.
In Grundschulen sollte zur Klärung aller Fragen ein Elternabend
stattfinden, zu dem auch Kooperationspartner wie Sportverein oder
Hort eingeladen werden. In weiterführenden Schulen mit Jugendlichen
können die erforderlichen Informationen auch in einem Elternbrief
mitgeteilt werden.
Ob Elternabend oder Elternbrief, Inhalte sollten immer sein:
Auch über die laufenden Aktivitäten sollten Eltern kontinuierlich
informiert und/oder einbezogen werden. Denn wenn Kinder und Jugendliche
Freude, persönliche Bereicherung und soziale Kompetenz durch
Bewegung und Sport erfahren sollen, geht das nicht ohne Unterstützung
durch die Eltern.
oben
|