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Sport beGEISTert
Bewegung macht das Lernen leichter
Hast Du Mühe, etwas auswendig zu lernen und zu
behalten? Versuch's mal mit Bewegung. Wenn Du zu dem
Text, den Du Dir einprägen sollst, passende Bewegungen
machst, lernst Du ihn leichter und behältst ihn
besser.
Mache den Test mit folgendem Gedicht:
Leistungsspitze
Stets schneller, höher, weiter
strebt alles hierzuland.
Man misst die Spitzenleistung
mit Stoppuhr oder Band.
Nur der Rekord
im Tiefsprungsport
ist heut noch unbekannt.
Und was sollst Du heute auswendig lernen?
Das Gedicht von Michail Krausnick
ist entnommen aus Fuhrmann, Joachim: Poesiekiste rororo
Reinbek 1981

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Entspann Dich mit Bewegung
Du hast in der Schule eine schwierige Aufgabe vor Dir?
Entspann Dich mit Bewegung. Wenn Du nicht aufstehen
und rumlaufen kannst, bewege Deine Hände. Balle
sie zu Fäusten und presse sie so stark zusammen
wie möglich. Zähle dabei rückwärts
5 - 4 - 3 - 2 - 1 - 0. Lass die Hände wieder locker.
Und jetzt das Ganze noch mal: Stelle Dir die Aufgabe,
die Dir Stress macht, gut vor. Packe sie in Gedanken
in Deine rechte Hand. Drücke sie so fest zusammen,
wie Du kannst. Lass die Hand wieder locker. Ist von
der stressigen Aufgabe noch etwas übrig? Denk Dir
diesen letzten Rest in Deine linke Hand. Zerdrücke
ihn endgültig, indem Du wieder zählst 5 -
4 - 3 - 2 - 1 - 0. Lass die Hand wieder locker. Schüttele
beide Hände gut aus, damit auch das letzte Bisschen
Stress weg ist.
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Mach mal Pause vom Sitzen
Nutze die Pause, Dich zu bewegen - vor allem dann, wenn
die Stunde zuvor anstrengend war. Laufe herum, spiele
(Soft-)Ball, Tischtennis oder nutze andere Pausenangebote
Deiner Schule.
Rege in der Klassenlehrerstunde oder im Klassenrat an,
dass Ihr Bewegungsmaterial (z.B. Plastikkegel und -kugeln,
Softbälle) anschafft. Ihr könnt auch Spiele
erfinden, zu denen Ihr kein besonderes Material braucht.
Wie wäre es mit Däumchendrehen und andere
Fingerspielen? Du kannst Papierbälle in den Papierkorb
werfen, auf allen Vieren möglichst schnell Durch
den Klassenraum laufen, einfach zu Musik tanzen oder
rhythmische Bewegungen machen.

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Denken als Sport
Auch Deinen kleinen grauen Zellen tut Bewegung gut.
Erfinde Sporträtsel und Scherzfragen und lasse
sie von Deinen Freundinnen und Freunden lösen.
Hier einige Beispiele:
Warum hat die Fußballmannschaft ein Spiel nach
dem anderen gewonnen? (Weil sie nicht zwei - oder mehrere
- Spiele gleichzeitig gewinnen konnte.)
Was hat der Tennisspieler vorne und der Leichtathlet
hinten?
(Den Buchstaben t.)
Was ist beim Fußballspieler groß und beim
Radfahrer klein?
(Der Buchstabe f.)
Was ist eigentlich ein "sprungl"?
(Das Mittelstück der "Hoch-sprungl-atte".
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Locker macht fröhlich
Du hast schlechte Laune? Bewegung hilft! Dein Körper
und damit auch Dein Gemüt entspannen sich. Die
grauen Wolken verziehen sich und die Welt wird wieder
bunt.
Entspannend wirken z.B. ein flotter Spaziergang (vielleicht
mit dem Hund?), ein kurzer Dauerlauf, ein paar Minuten
mit dem Springseil springen.
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Trau Dich was
Beim Sport kannst Du erfahren, was in Dir steckt und
was alles möglich ist. Probier eine Sportart aus,
die Dich wirklich fordert - ohne dass Du Dich überforderst
und in Gefahr bringst. Wie wär's z.B. mit Klettern
an einer Kletterwand? Gesichert mit einem Seil geht
es an künstlichen Griffen und Tritten ganz nach
oben. Viele, die das gemacht haben, sagen: "Am
Anfang hatte ich Angst. Vor allem beim Blick nach unten
zieht es schon mal im Magen. Aber es kann ja nichts
passieren. Man muss sich nur überwinden."
Andere spannende Sportarten sind z.B. Surfen, Kajak
fahren, Seiltanzen oder das Durchsteigen eines Klettergartens.

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Gib Dein Bestes
Erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler bringen sich
nicht nur durch körperliches Training, sondern
auch durch positives Denken in Stimmung. Das kannst
Du auch lernen. Sage Dir z.B. immer wieder
- Ich gebe 100%.
- Ich bin optimistisch.
- Ich bin gut.
- Ich schaffe das.
Wichtig ist, dass Du Dir das regelmäßig
sagst, z.B. jeden Morgen unter der Dusche. Natürlich
musst Du auch wirklich versuchen, immer Dein Bestes
zu geben - das gilt für den Sport genauso wie fürs
Lernen in der Schule.
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Schneller denken kreuz und quer
Die Hausaufgaben machen Dich schrecklich müde?
Dann ist es Zeit für eine kurze Pause. Versorge
Dein Gehirn mit frischem Sauerstoff, indem Du Dich bewegst.
Renne ein paar Runden um den Tisch, mache Kniebeugen
oder "Überkreuz-Gymnastik": Fasse z.B.
mit der rechten Hand an die Nase und gleichzeitig mit
der linken Hand ans rechte Ohr, dann mit der linken
Hand an die Nase und gleichzeitig mit der rechten ans
linke Ohr. Mache das mehrmals hintereinander und versuche
immer schneller zu werden.
 
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Sportarten
Es gibt viele Sportarten - bestimmt ist für Dich
etwas dabei, das Dir Spaß macht. Was würdest
Du zum Beispiel im Sportunterricht gerne tun? Oder betreibst
Du in Deiner Freizeit vielleicht eine Sportart, die
in der Schule nicht vorkommt? Frage Deine Sportlehrerin
oder Deinen Sportlehrer, ob Ihr diese Sportarten auch
einmal gemeinsam im Unterricht machen könnt.
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Schrittzähler oder: Schritt für Schritt
zum Glück
Die richtige Belastung beim Gehen erreichst Du, wenn
Du vier Schritte gehst und dabei einatmest, dann bei
den nächsten vier Schritten ausatmest, und so weiter.
Du kannst in Gedanken mitzählen.
Wenn Du dabei nicht aus der Puste kommst, machst Du
es richtig. Nach einiger Zeit wirst Du das Gehen als
sehr angenehm empfinden - und das Zählen der Schritte
längst vergessen haben.
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Laufend gute Ideen
Ausdauerndes Gehen oder Laufen kann Dir auch beim Nachdenken
helfen. Beim Joggen kommen oft die besten Ideen. Bewege
nicht nur Deine Beine, sondern gleichzeitig auch Deine
Gedanken. Wenn Du über ein Problem nachdenkst,
findest Du sicher - mindestens - eine Lösung, auf
die Du ohne Bewegung vielleicht nicht gekommen wärst.
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Genieß das Glück der Anstrengung
Setze Dir ein sportliches Ziel und versuche es zu erreichen,
auch wenn Du dafür lange trainieren und Dich richtig
anstrengen musst. Allerdings solltest Du das Ziel so
wählen, dass Du es auch wirklich erreichen kannst.
- Versuche Deinen persönlichen Weitsprungrekord
um 5 cm zu überbieten.
- Versuche, den Freischwimmer zu machen, auch wenn Dir
das Springen vom Sprungbrett oder Beckenrand vielleicht
nicht ganz geheuer ist.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn Du es geschafft
hast.
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Bewegungsspiele sammeln
Suche in Spielebüchern nach Bewegungsspielen. Probiere
sie mit Deinen Freundinnen und Freunden aus. Welche
Spiele machen allen gemeinsam am meisten Freude?
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Mitmach-Projekte
Mach mit bei sportlichen Straßenprojekten mit
Kindern und Jugendlichen aus Deiner Straße, Deiner
Wohngemeinde, der Kindertagesstätte, z.B. bei einem
Streetball-Turnier, einem Sponsorenlauf, einem Straßenfest.
Wenn es in Deiner Umgebung nichts gibt, überlege
Dir gemeinsam mit anderen eine tolle Sportaktion, die
Ihr dann auch zusammen durchführt.
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Sei ein Fan
Sporttreiben ist kein Hobby von Dir? Versuche es doch
einmal mit Zuschauen. Geh zu einer Sportveranstaltung
und lass Dich von der Begeisterung der Fans anstecken.
Feiere und jubele mit ihnen. Lerne die Sportlerinnen
und Sportler kennen, die Du da anfeuerst. Lass Dich
anregen, es auch selbst mit Sport zu versuchen, damit
Du nicht nur Zuschauer bleibst.
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Sport bereichert das Leben
Das kannst Du Dir nicht vorstellen? Frag Leute aus der
Nachbarschaft oder aus der Schule, warum sie Sport treiben.
Lies etwas über prominente Sportlerinnen und Sportler
im Internet oder in der Zeitung. Was bedeutet ihnen
der Sport?
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Lerne eine neue Sportart
Betreibst Du schon seit langem die gleiche Sportart,
hast aber eigentlich keine große Lust mehr dazu?
Oder machst Du bisher - außer im Sportunterricht
- überhaupt keinen Sport? Dagegen solltest Du etwas
tun! Denn Sport ist wirklich eine tolle und sinnvolle
Freizeitbeschäftigung.
Lerne eine neue Sportart kennen. Schau nach, welche
Angebote es in Deinem Sportverein oder in Deiner Wohngemeinde
gibt. Besuche eine "Schnupperstunde". Wenn
Dir eine Sportart nicht so gut gefällt, probier
eine andere aus. Eine passt ganz sicher zu Dir und macht
Dir Spaß.
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